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PM 13.02.08: Bei Trost Dachkeramik rauchen wieder die Schornsteine

  • Produktionsstart für 180 Mitarbeiter, bislang keine Kündigungen

  • Vorläufiger Insolvenzverwalter sieht Zukunftsperspektive

  • Zusammenarbeit mit IG Bau vorbildlich

Heidelberg/Malsch, 13. Februar 2008. Bei dem bundesweit bekannten Dachziegelhersteller Trost Dachkeramik GmbH & Co. rauchen wieder die Schornsteine. „Wir können jetzt zum 1. März mit allen 180 Mitarbeitern wieder die Produktion aufnehmen“, teilte der vom Amtsgericht Heidelberg bestellte vorläufige Insolvenzverwalter, Tobias Hoefer, heute bei einem Pressegespräch mit. Zusammen mit dem Geschäftsführer Frank Trost und dem für die Baustoffindustrie zuständigen Sekretär der IG Bau-Agrar-Umwelt Nordbaden, Frank Bensch, informierte er über den Stand des Insolvenzverfahrens und die Zukunftsperspektiven des Traditionsunternehmens.

 

„Wir konnten in den vergangenen Wochen den Geschäftsbetrieb reibungslos und in vollem Umfang aufrechterhalten. Durch das gemeinsame Engagement von Mitarbeitern, Management und Geschäftspartnern ist es uns gelungen, den Betrieb zu stabilisieren und für die Produktionssaison fit zu machen“, sagte Hoefer. Trost Dachkeramik verfüge über einen ausgezeichneten Ruf, innovative Produkte und einen funktionierenden Vertrieb. „Auf dieser Basis gibt es eine gute Zukunftsperspektive.“

 

Allerdings hängt der dauerhafte Erhalt des Betriebes davon ab, ob es gelingt, einen Investor zu finden. Erste Gespräche mit Interessenten wurden bereits geführt. „Es ist zwar noch zu früh, um hier Details zu nennen, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die Fortführungslösung bis Ende März unter Dach und Fach haben“, so Hoefer.

Produkte zuverlässig und uneingeschränkt lieferbar

Der unverzügliche und uneingeschränkte Start der Produktion zum 1. März ist für die Investorengespräche wie für die Kunden von Trost Dachkeramik ein wichtiges Signal. „Produktion und Vertrieb funktionieren reibungslos. Die Kunden haben damit die Gewähr, dass unsere Produkte zuverlässig lieferbar sind“, betonte Geschäftsführer Frank Trost. „Damit wächst auch der Wert des Betriebes für potenzielle Investoren“.

 

Gleichzeitig erhöhen sich damit die Chancen für den dauerhaften Erhalt des Produktionsstandortes Malsch und der Arbeitsplätze dort. „Jeder Euro, der jetzt erwirtschaftet wird, trägt direkt zur Sicherung der Arbeitsplätze bei. Deswegen ist das 100prozentige Engagement der Mitarbeiter in dieser Situation entscheidend“, betonte der vorläufige Insolvenzverwalter.

 

Als sehr positiv bewertet Hoefer in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit der IG Bau-Nordbaden. „Wir sind hier bei Trost ein effizientes Bündnis für Arbeit eingegangen. Die Insolvenzverwaltung hat Sorge getragen, dass alle Mitarbeiter rechtzeitig ihr Geld bekommen haben und keine Kündigungen ausgesprochen werden mussten. Umgekehrt hat uns die IG-Bau, namentlich Herr Bensch, hier bei allen in einem Insolvenzverfahren notwendigen Maßnahmen bestens unterstützt.“

 

„Unser vorrangiges Ziel ist es, den Produktionsstandort und die Arbeitsplätze zu erhalten. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich ein Insolvenzverwalter ebenso tatkräftig dafür engagiert. Wir werden von ihm offen informiert und können deshalb sehr vertrauensvoll zusammenarbeiten“, betonte der Sekretär der IG-Bau Nordbaden, Frank Bensch. „Wir sind deshalb auch zuversichtlich, was die Zukunft der Arbeitsplätze hier in Malsch angeht.“

Weitere Informationen:

Die Trost Dachkeramik GmbH & Co stellt am Standort Malsch in modernen Produktionsanlagen mit einer in Europa einzigartigen, umweltschonenden Technik Ton-Dachziegelprodukte her und vertreibt diese bundesweit über den Baufachhandel und Partnerunternehmen aus der Baubranche. Darüber hinaus werden Dachziegel von Trost über Vertriebspartner in weiteren 11 europäischen Ländern vermarktet. Das seit 110 Jahren bestehende Familienunternehmen war durch die überraschend schwache Konjunktur im Wohnungsbaubereich Ende 2007 in die Krise geraten. Um den Betrieb aufrechterhalten und in Ruhe ein Sanierungskonzept erarbeiten zu können, stellte Geschäftsführer Frank Trost Anfang Januar 2008 Insolvenzantrag.

 

Die Kanzlei Hack Hoefer hat sich ausschließlich auf Insolvenzverwaltungen spezialisiert und beschäftigt bundesweit an sieben Standorten über 90 Mitarbeiter und Rechtsanwälte. Zu den bekanntesten Insolvenzverwaltungen bzw. Sanierungserfolgen von Hack Hoefer zählen der international tätige Felgenhersteller ATS, das St. Josef-Krankenhaus in Viernheim, Unternehmen der Meffert- sowie der ehemaligen Odenwälder CORONET-Gruppe, und die Automobilzulieferer FAGRO sowie Utescheny.

 

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Vorläufiger Insolvenzverwalter

 

Tobias Hoefer

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Kanzlei Hack|Hoefer

Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter

Soldnerstraße 2

D- 68219 Mannheim

www.verwalter.de

 

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