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PM 25.02.09: Geschäftsbetrieb bei Autohaus Dieburg Spieß geht ohne Einschränkungen weiter

  • Dieburger Autohaus stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

  • Löhne und Gehälter für die 44 Mitarbeiter gesichert

  • Chancen für erfolgreiche Sanierung vorhanden

Dieburg/Mannheim, 25. Februar 2009. In den beiden Autohäusern der Autohaus Dieburg Spieß GmbH & Co. KG im hessischen Dieburg gehen Betrieb und Verkauf in vollem Umfang weiter. Die Geschäftsführung des alteingesessenen Unternehmens, das in Dieburg ein Audi- und ein Volkswagen-Autohaus und einen zentralen Karosserie- und Lackierbetrieb betreibt, hatte am Montag, den 23. Februar, Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das zuständige Amtsgericht Darmstadt bestellte daraufhin Marc Schmidt-Thieme von der Mannheimer Kanzlei Hack Hoefer zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er prüft derzeit, ob die Autohäuser, die in Dieburg unter dem Namen „Autohaus Dieburg Spieß“ bekannt sind, erfolgreich saniert und dauerhaft erhalten werden können. „Momentan sprechen wir dazu mit Gläubigern, Lieferanten und Mitarbeitern“, sagte Marc Schmidt-Thieme.

 

Währenddessen geht der Betrieb in beiden Autohäusern und in der Werkstatt seinen gewohnten Gang. „Unsere Kunden können sich voll und ganz darauf verlassen, dass wir alle Aufträge auch weiterhin in der gewohnten Qualität bearbeiten und ausführen“, sagte Geschäftsführer Matthias Josef Spieß. Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten über Dieburgs Grenzen hinaus für seine Betreuung und seinen Service für verschiedene Marken bekannt.

Kundentreue jetzt besonders wichtig

„Wir bauen darauf, dass die Kunden dem Autohaus Dieburg Spieß gerade in dieser schwierigen Zeit die Treue halten und ihre Autos dort weiterhin reparieren lassen“, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter. „Dieses Vertrauen und der vorhandene Auftragsbestand sind die beste Basis für eine Fortführung.“ Für die 44 fest angestellten Mitarbeiter des seit 1975 in Dieburg ansässigen Betriebes sind die Löhne und Gehälter über das Insolvenzgeld zunächst bis auf weiteres gesichert. Grund für den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ist die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch die Automobilindustrie mit voller Wucht trifft. So ging unter anderem der Verkauf von Neuwagen stark zurück und erreichte nicht die erwarteten Zahlen. Dadurch geriet das Autohaus Dieburg Spieß in Liquiditätsschwierigkeiten und musste Insolvenzantrag stellen.

 

„Es zeigt sich, dass die Verkaufszahlen für Neu- und Jahreswagen unter anderem durch die „Abwrackprämie“ der Bundesregierung wieder ansteigen. Deswegen sehen wir die Möglichkeit, dass das Autohaus Dieburg Spieß erfolgreich saniert werden kann. Entscheidend dafür ist jedoch die Bereitschaft von potenziellen Investoren, dass sie das Unternehmen mit frischem Kapital ausstatten“, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter.

Weitere Informationen

Die Autohaus Dieburg Spieß GmbH & Co. KG betreibt im hessischen Dieburg zwei Autohäuser und eine Werkstatt. Das Unternehmen ist seit mehr als 30 Jahren in Dieburg ansässig und unter dem Namen „Autohaus Dieburg Spieß“ bekannt. 1986 übernahm man ein großzügiges ehemaliges BMW-Autohaus in der Altheimer Straße und baute es zum Volkswagen-Autohaus mit einer Ausstellungsfläche von 600 Quadratmetern um. Auf dem Gelände befindet sich ebenfalls der zentrale Karosserieund Lackierbetrieb für alle vom Autohaus Dieburg Spieß vertretenen Marken. Im Frühjahr 2003 eröffnete das Unternehmen sein Audi-Autohaus in der Dieburger Groß-Umstädter-Straße 20 auf einem 3.500 Quadratmeter großen Gelände. Die Familie Spieß ist bereits seit 77 Jahren im Autogeschäft tätig und vertreibt die Marke Audi seit 1934.

 

Die Kanzlei Hack Hoefer hat sich ausschließlich auf Insolvenzverwaltungen spezialisiert und beschäftigt bundesweit an sieben Standorten über 90 Mitarbeiter und Rechtsanwälte. Zu den bekanntesten Insolvenzverwaltungen bzw. Sanierungserfolgen von Hack Hoefer in letzter Zeit zählen der international tätige Felgenhersteller ATS, der Dachziegelhersteller Trost Dachkeramik, das St. Josef- Krankenhaus in Viernheim, Unternehmen der Meffert- sowie der ehemaligen Odenwälder CORONET-Gruppe, und die Automobilzulieferer FAGRO sowie Utescheny.

 

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Vorläufiger Insolvenzverwalter

 

Marc Schmidt-Thieme

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Kanzlei Hack|Hoefer

Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter

Soldnerstraße 2

68219 Mannheim

www.verwalter.de

 

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