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PM 13.03.09: Autohaus Rheingold muss Betrieb Ende März einstellen

  • Übernahmeverhandlungen gescheitert

  • Investoren scheuen derzeit das unternehmerische Risiko

  • Betrieb läuft bis Ende des Monats weiter

  • Mitarbeiter werden bei der Stellensuche unterstützt

Worms/Mannheim, 13. März 2009. Die Autohaus Rheingold GmbH & Co. KG, die in Worms besser als „Autohaus Rheingold“ bekannt ist, muss zum 1. April 2009 den Betrieb einstellen, da sich kein neuer Geldgeber für das Unternehmen gefunden hat. Nachdem die Geschäftsführung des alteingesessenen Volkswagen-Autohauses Ende Januar Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hatte, war es dem vorläufigen Insolvenzverwalter Tobias Hoefer, von der Mannheimer Kanzlei Hack Hoefer zunächst gelungen den Betrieb zu stabilisieren.

 

„Wir haben mit mehreren Interessenten Übernahmeverhandlungen geführt, die allerdings letztendlich gescheitert sind“, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter und stellte klar: „Es hat definitiv nicht an der Qualität der Belegschaft und ihrer Arbeit gelegen.“ Das Autohaus Rheingold war bereits mehrfach für seine herausragende Servicequalität und seine Kundenzufriedenheit mit dem Titel „Volkswagen Partner des Jahres“ ausgezeichnet worden. Grund für das Scheitern der Verhandlungen sei vielmehr, dass die Investoren wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sehr viel zurückhaltender agierten, als das in der Vergangenheit der Fall war und derzeit das unternehmerische Risiko scheuten, so Hoefer weiter.

 

Die 25 Beschäftigten des Autohauses Rheingold wurden auf einer Betriebsversammlung über den Stand der Dinge informiert. Sie erhalten bis zum 31. März das Insolvenzgeld und werden zum 1. April freigestellt. Bis dahin laufen Betrieb und Verkauf weiter. „Wir bemühen uns gemeinsam mit der Geschäftsführung des Autohaus Rheingold, dass die Auszubildenden und Mitarbeiter möglichst schnell eine neue Beschäftigung finden“, sagt Hoefer. Wer vor dem 31. März eine Stelle finde, dem werde man keine Steine in den Weg legen, so Hoefer weiter.

 

„Wir wollen unsere Kunden frühzeitig darüber informieren, dass wir den Betrieb einstellen müssen, damit sie zum Beispiel ihre Reifen abholen können, die wir für sie gelagert haben“, sagt Uwe Schmitt, der Geschäftsführer des Autohauses Rheingold. Alle Kunden könnten sich aber darauf verlassen, dass das Motto des Autohaus Rheingold, „glänzender Service“, bis zum 31. März gelte, so Schmitt weiter. Allerdings hat das Autohaus Rheingold bis dahin nur noch von Montag bis Freitag zu den bekannten Zeiten geöffnet.

 

Die Geschäftsführung hatte am 23. Januar Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, da auf Grund der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise unter anderem die Verkaufszahlen für Neuwagen stark zurückgegangen waren. Dadurch geriet das Autohaus Rheingold in Liquiditätsschwierigkeiten und musste Insolvenzantrag stellen.

Weitere Informationen:

Die Autohaus Rheingold GmbH wurde 1974 in Worms als Autohaus Hoffmann gegründet. Seit 1988 firmiert das Unternehmen unter dem Namen „Autohaus Rheingold“. War man zunächst Vertretung für Audi, NSU und Hanomag, so spezialisierte sich der Betrieb im Jahre 2000 auf den Vertrieb von Pkw der Marke Volkswagen. Außerdem befindet sich auf dem Gelände des Autohauses Rheingold eine Werkstatt, in der sich 13 Mitarbeiter um den Service für Volkswagen Pkw und Nutzfahrzeuge kümmern. Bereits mehrfach wurde der Betrieb mit dem Titel „Volkswagen Partner des Jahres“ für herausragende Servicequalität und Kundezufriedenheit ausgezeichnet. Seit 2007 leiten Uwe Schmitt und Kai Hebenstreit den Betrieb, die den Kunden als langjährige Mitarbeiter des Autohauses bekannt sind.

 

Die Kanzlei Hack Hoefer hat sich ausschließlich auf Insolvenzverwaltungen spezialisiert und beschäftigt bundesweit an sieben Standorten über 90 Mitarbeiter und Rechtsanwälte. Zu den bekanntesten Insolvenzverwaltungen bzw. Sanierungserfolgen von Hack Hoefer in letzter Zeit zählen der international tätige Felgenhersteller ATS, der Dachziegelhersteller Trost Dachkeramik, das St. Josef- Krankenhaus in Viernheim, Unternehmen der Meffert- sowie der ehemaligen Odenwälder CORONET-Gruppe, und die Automobilzulieferer FAGRO sowie Utescheny.

 

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Vorläufiger Insolvenzverwalter

 

Tobias Hoefer

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Kanzlei Hack|Hoefer

Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter

Soldnerstraße 2

68219 Mannheim

www.verwalter.de

 

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