Suche

Suche
Schriftgröße:
.

PM 16.07.09: Repair Center des Dienstleistungs-Spezialisten ComBase an international tätigen Reparaturdienstleister verkauft

  • LetMeRepair übernimmt 41 Mitarbeiter und 14 Auszubildende, davon sechs aus der insolventen CS Communication Service GmbH

  • Insolvenzverwalter erhält insgesamt rund 370 Arbeitsplätze

  • Lösung für Mehrzahl der Auszubildenden von ComBase gefunden

Aschaffenburg/Karlstein, 16. Juli 2009 - Der international tätige Reparaturdienstleister LetMeRepair übernimmt 55 Mitarbeiter und Auszubildende des Repair Centers für Informationstechnik (IT) und Consumer Electronics (CE) der ComBase-Gruppe, die bis jetzt bei der Euro Point Communication GmbH (EPC) tätig waren. Die entsprechenden Verträge hatte Insolvenzverwalter Tobias Hoefer von der Kanzlei Hack | Hoefer in den vergangenen Tagen ausverhandelt. „Mit dem Verkauf an LetMeRepair haben wir eine Lösung gefunden, die den Mitarbeitern und Auszubildenden des Repair Centers von EPC eine langfristige Perspektive bietet“, sagte der Insolvenzverwalter bei der Vertragsunterzeichnung. Die Übernahme steht allerdings noch unter den üblichen Vorbehalten der entsprechenden Gremien und der Zustimmung durch die Gläubiger.

 

„Die Mitarbeiter des Repair Centers sind hochqualifiziert und haben viel Erfahrung. Sie passen daher ideal zu unserem Unternehmen und wir freuen uns, dass sie jetzt unter dem Dach von LetMeRepair ein neues Zuhause finden“, sagte Karl Dominick, der Geschäftsführer von LetMeRepair. Mit dieser Akquisition könne das Unternehmen seine gute Marktposition in Deutschland weiter ausbauen, so Dominick weiter.

 

Die LetMeRepair Gruppe hat neben ihrem Hauptsitz und Reparaturstandort in Bautzen bei Dresden, einen zweiten Reparaturstandort in Großwallstadt, rund 20 Kilometer von Karlstein entfernt. Das Unternehmen beschäftigt rund 700 Mitarbeiter an insgesamt zehn Standorten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Polen, Südafrika und Namibia und ist international als Anbieter von Call Center, Logistik und Reparaturdienstleistungen rund um den Lebenszyklus elektronischer Produkte tätig. Zu den Kunden von LetMeRepair zählen alle großen Hersteller von IT- und CE-Geräten.

 

„Mit dieser Übernahme und dem Verkauf der Logistiksparte an arvato services konnten wir unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen die Arbeitsplätze von insgesamt rund 370 Mitarbeitern von ComBase erhalten, darunter die Mehrzahl der Auszubildenden“, sagte Hoefer. Die übrigen Auszubildenden sollten von Betrieben in der Region übernommen werden. Dazu führe er bereits Gespräche, so der Insolvenzverwalter. Die Bertelsmann-Tochter arvato services, die bereits die Logistiksparte mit 250 Mitarbeitern übernommen hat, bietet einem Teil der ComBase-Belegschaft Arbeitsplätze an anderen Unternehmensstandorten an. Dieses Angebot haben bereits mehrere Mitarbeiter angenommen.

 

Der Vorstand der ComBase AG mit Sitz in Karlstein bei Aschaffenburg hatte am 27. März 2009 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Trotz stabiler Auftragslage war es dem Unternehmen nicht gelungen, seine angespannte Liquiditätslage zu stabilisieren. Zum 1. Juli hat das Amtsgericht Aschaffenburg das Verfahren über das Vermögen der ComBase-Gruppe eröffnet und Tobias Hoefer von der Kanzlei Hack | Hoefer, der bereits seit Ende März als vorläufiger Insolvenzverwalter bei ComBase tätig war, zum Insolvenzverwalter bestellt.

Weitere Informationen:

Die ComBase-Gruppe, die aus einem 1986 gegründeten Unternehmen entstanden ist, bietet weltweit Dienstleistungen rund um den Lebenszyklus elektronischer Produkte in den Bereichen Logistik, Reparaturservice und Kundenbetreuung an. Bei der ComBase-Gruppe waren rund 800 Mitarbeiter (inkl. 64 Auszubildende) beschäftigt. Neben den Standorten in Deutschland verfügt die Gruppe über Töchter in der Schweiz und der Ukraine. Die österreichische Tochtergesellschaft der ComBase AG, die ComBase CEE Holding AG, hatte bereits am 16. März 2009 für sich und ihre Tochtergesellschaften Konkursantrag vor dem Handelsgericht Wien gestellt.

 

Die Kanzlei Hack Hoefer hat sich auf Insolvenzverwaltungen spezialisiert und beschäftigt bundesweit an sieben Standorten über 90 Mitarbeiter und Rechtsanwälte. Zu den bekanntesten Insolvenzverwaltungen bzw. Sanierungserfolgen von Hack Hoefer zählen der international tätige Felgenhersteller ATS, der Dachziegelhersteller Trost Dachkeramik, das St. Josef-Krankenhaus in Viernheim, Unternehmen der Meffert- sowie der ehemaligen Odenwälder CORONET-Gruppe und die Automobilzulieferer FAGRO sowie Utescheny.

 

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Insolvenzverwalter

 

Tobias Hoefer

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Kanzlei Hack|Hoefer

Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter

Wermbachstr. 19

63739 Aschaffenburg

www.verwalter.de

 

Medienkontakt


rw konzept

Agentur für Unternehmenskommunikation

Matthias Braun

Emil-Riedel-Straße 18

80538 München

Telefon: 089/139596-32

Fax: 089/139596-34

Mobil: 0171/8686487

www.rw-konzept.de



  • PDF
  • Sie können diese Seite versenden/ empfehlen
  • Druckversion dieser Seite

2009

Kontakt, Foto: Gerd Altmann pixelio.de

Web CMS Software | CMS (Content Management System) Papoo auf www.verwalter.de! 270079 Besucher